Startseite » 18. Jh. » Christoph Nichelmann: „Die Melodie“ (1755) – Kapitel 8

Christoph Nichelmann: „Die Melodie“ (1755) – Kapitel 8

[Ediert von Christoph Hust und Clarissa Thiem]

[8] Das VIII. Capitel.

Die Harmonie wirket nur mittelst der Bewegung.

Die Musik, oder die Composition insbesondere, bewirket indessen ihre Nachahmung nicht allein durch Hülfe der Harmonie; Vielmehr macht diese, an und für sich allein, nur die Hälfte der Musik aus. Die unterschiedlichen Rührungskräfte der Harmonie, kommen nur mittelst der wirklichen Bewegung der Zusammenstimmungen zum Vorschein, und ein Componist wendet auch diese Bewegung, oder vielmehr die Zeit und Dauer, [9] so da in der Bewegung der unterschiedlichen Zusammenstimmungen ist, dergestalt zum Vortheil seiner besondern Absicht an, daß er seiner Nachahmung dadurch eine neue Wahrscheinlichkeit verschafet.

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